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EPIRB - emergency position indicating radio beacon

Eine EPIRB ist eine Notfunkbake, die Signale auf 406 MHz aussendet. Diese Signale werden von Satelliten des Cospas/Sarsat-Systems aufgefangen und über Bodenstationen an ein MRCC (Notleitzentrale) weitergeleitet.

Doppler-Effekt vs. GPS

Früher erfolgte die Ortung einer sendenden EPIRB durch den Doppler-Effekt und dauerte etwa 4-5 Stunden nach Aktivierung. Heutige EPIRBs sind mit einem GPS-Empfänger ausgestattet und können so die exakte Position übermitteln. Zudem übermitteln sie auch die MMSI (Kennung) des Bootes. Die Verzögerung durch die Doppler-Ortung entfällt somit und die Rettungskräfte an Land wissen praktisch sofort nach der Aktivierung der EPIRB, wo das Schiff in Seenot sich befindet.

Die Geräte besitzen eine Batterie, mit der sie mehrere Tage senden können, sind schwimmfähig und können so angebracht werden, dass sie bei einem Sinken der Segelyacht automatisch aufschwimmen und beginnen, zu senden.

Heute eine Selbstverständlichkeit

Die Geräte sind ab ca. 300 EUR zu haben und mittlerweile in fast allen europäischen Ländern auch auf Charteryachten vorgeschrieben.

Natürlich haben auch wir eine EPIRB und für mich war einer der größten Aufreger bei "all is lost" das Fehlen der EPIRB auf dem Boot.